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Gibt es noch klassische Sparbücher?

Wer früher Geld ansparen wollte oder Geld übrig hatte, legte das Geld auf dem klassischen Sparbuch an. Zwar gab es wenig Zinsen auf das angelegte Geld, aber das Geld war sicher und gut aufbewahrt. Ein weiterer Vorteil des Sparbuchs ist und war die Möglichkeit zu jeder Zeit über sein angespartes Geld verfügen zu können. Insbesondere Zielgruppen, die wenig risikofreudig sind, greifen immer noch auf die Sparbücher der Banken zurück.

Denn, es gibt die klassischen Sparbücher noch, auch wenn sie von den einzelnen Banken nicht mehr aktiv umworben werden. Die Banken bieten Tagesgeldkonten und Festgeldsparen an, da in diesen Segmenten meist mehr bzw. höhere Zinsen angeboten werden können. Bei gewissen Zielgruppen ist das Sparbuch nach wie vor ein sehr beliebtes Mittel zur Geldanlage. Auch wenn es einigen Interessenten als antiquiert erscheinen mag, das Sparbuch kann sich durchaus neben seinen modernen Wettbewerbern Festgeldkonto und Tagesgeldkonto behaupten.

Einige Banken bieten im Verbund mit einem Girokonto Sparkonten an, die oft auch als Sparcard bezeichnet werden. Die Zinsen beim Sparbuch können variabel an den jeweiligen Leitzins angepasst werden, so dass der Inhaber eines Sparbuchs keine Zinsgarantie hat. Das Guthaben auf einem Sparbuch ist allerdings verhältnismäßig sicher angelegt, da die Banken im Zuge der Einlagensicherung abgesichert sind. Auch dann, wenn sich jemand erst mal über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Geldanlage informieren möchte, lohnt es sich das Geld zunächst auf einem Sparkonto (Sparbuch) zu „parken“, um sich dann in Ruhe für eine passende Geldanlagemöglichkeit zu entscheiden. Jeder Kunde muss sich zunächst über seine Risikobereitschaft und seine Möglichkeiten Geld fest anzulegen Gedanken machen, bevor er sich für ein konkretes Finanzprodukt entscheiden kann.


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